Inspiration

Tipps und Tricks
für großartige Fotos

France Duque und Jesse Rambis führen ein Bilderbuch Leben. Nach der Gründung ihrer Produktionsfirma Gremly Media mit Sitz in Los Angeles, hat es sich das Paar zur Aufgabe gemacht zu die exotischsten Strände der Welt zu bereisen, um ihrer Leidenschaft für Fotografie nachzukommen. Sie shooten Fashion Kampagnen und Kooperationen, unter anderem für "Bik Bok" und "A Bikini A Day" oder für das Surfing Magazine."Wir profitieren wirklich von der Kreativität des anderen, daraus entsteht eine großartige Mischung aus einzigartigen Bildern", sagt France. Da zu leben und zu arbeiten wo andere Urlaub machen und das auch noch mit der Liebe des Lebens? Ja, wir sind super neidisch.

Um Momente, wie Sommer-Ausflüge für ein ganzes Leben lang einzufangen, haben wir das Power-Duo nach ihren Tipps gefragt, um die besten postablen Urlaubs Snaps zu machen.

Deine Kamera
Es muss keine verrückte, teure Kamera sein, um tolle Fotos zu schießen. "Smartphones können erstaunliche Fotos machen, wenn die Beleuchtung richtig ist, aber sie haben Zoom- und Fokusbeschränkungen", sagt France. Die Empfehlung: Eine DSLR (Digital Single-Objektiv Reflex) Kamera, die die Möglichkeit hat, sich an verschiedene Belichtungen anzupassen und eine hohe Schärfentiefe besitzt. Vorbeugung gegen Diebstahl: "Wir decken alle unsere Kameralogos mit schwarzem Tape ab, um unerwünschte Aufmerksamkeit zu vermeiden", sagt France.

Das perfekte Licht
Der Schlüssel um außergewöhnlich gute Bilder zu schießen ist das Wissen, wie man natürliches Licht am besten einsetzt. "Wir shooten immer wenn die Sonne niedrig steht, also entweder wenn sie auf- oder untergeht. Das ist ein guter Trick um unschöne Schatten, zum Beispiel im Gesicht, zu vermeiden", sagt Jesse. "Wenn du in der sehr hellen Nachmittagssonne shootest, versuch dir einen Platz zu suchen an dem es schattig ist und lass Bäume und Wolken dein natürlicher Filter sein." Um Bilder zu vermeiden in denen du die Augen zusammen kneifst, empfiehlt Jesse den 3-2-1 Countdown. "Wir sagen den Models, sie sollen ihre Augen schließen und bei 3 die Augen öffnen und dann beginnen wir zu schießen."

Selfies wie vom Profi
Auch wenn unsere Beauty Routine im Urlaub eher spärlich ausfällt, wollen wir trotzdem auf unseren Bildern so gut wie möglich aussehen, oder? "Meistens trage ich natürliche, goldige Erd-Töne sowie eine flüssige Foundation und Creme Rouge, welches der Haut ein Strahlen verleiht. Ich liebe den Chubby Stick Cheek Colour Balm, vor allem auf Reisen! Von Eyelinern und allem was zu schwer auf meiner Haut liegt, halte ich mich fern", sagt Francis. Sonnencreme ist natürlich ein Muss. "Ich habe dunkle Flecken auf meiner Nase, den Wangen und meiner Stirn. Für mich ist es also unheimlich wichtig zu jeder Zeit eine hochwertige Sonnenpflege und einen Hut zu tragen." Frances Must-Have ist das SPF 30 Mineral Sunscreen Fluid For Face, welches eine unsichtbare Schutzschicht auf das Gesicht zaubert ohne die Haut fettig aussehen zu lassen - das letzte, was man auf einem guten Selfie möchte.

Ein falsches Lachen ist besser als ein angestrengtes Lächeln
Wohl wahr. Sehen wir den Tatsachen ins Gesicht, "ein cheeeeese" für die Kamera bekommt kaum einer natürlich hin. Aber was ist die Alternative? "Manchmal sagen wir unseren Models, dass sie unecht lachen sollen und bei den meisten hat das den Effekt, dass man sich so blöd dabei vorkommt, dass man am Ende wirklich lachen muss", erzählt Jesse.

Hüpf-Bilder on fleek
Es gibt doch nichts besseres als Hüpf-Bilder, wie sie Instagram momentan überfluten. Wenn du auch unbedingt eins machen möchtest, empfiehlt Jesse folgendes: "Die Perspektive ist das wichtigste, um ein gutes Bild zu bekommen. Je niedriger die Position der Kamera ist, desto höher erscheint der Sprung der Person. Versuch also mal ein Bild im Liegen zu schießen."

Den richtigen Fokus setzen
Was immer gut ankommt sind Bilder auf denen der Hintergrund verschwommen ist und der Fokus im Bild klar zu erkennen ist. "Dieser Effekt ist ganz leicht zu kreieren. Man muss nur das Objekt oer die Person näher an der Kamera platzieren und dem Hintergrund etwas Raum gebne", sagt Jesse. "Je mehr Raum man dem Hintergrund gibt, desto verschwommener ist er."

Individualisiere deinen eigenen Filter
Auch wenn hunderte Bildbearbeitungs Apps sehr verlockend sind, wir neigen alle dazu unsere Bilder zu viel oder nur mit sehr populären Filtern zu bearbeiten. Das ist nicht von Vorteil, denn die Bilder verlieren dadurch ihre Einzigartigkeit. "Wir nutzen keine Filter. Wir spielen nur mit der Sättigung, der Tiefenschärfe und beispielsweise der Helligkeit. Alles was das Bild verbessert, ihm aber nicht den speziellen Charakter nimmt", sagt France.

Fotos: France Duque & Jesse Rambis | Text: Katie Livanos